Knickfuß

"Knickfuß" heißt eine krankhafte Fehlstellung des Fußes: Der innere Fußrand ist gesenkt, der äußere angehoben: Durch Überbeanspruchung der Füße wird der Sprungbeinkopf - meist im Kindesalter - nach unten gepresst und in die Mitte verschoben. Dabei gerät das Fersenbein in eine einwärtsgedrehte Stellung.
Durch die veränderte Lage des Sprungbeins erhält der Fuß eine Schrägstellung gegenüber dem Unterschenkel, außerdem senkt sich der Fußinnenrand.


Unbehandelt

Ein unbehandelter Knickfuß hat  X-Beine und Knieprobleme zur Folge. Schmerzen treten vor allem am inneren Knöchel und Innenlängsgewölbe auf. Der Knöchelschmerz zieht sich später am Bein seitlich hoch. Ein Knickfuß ist angeboren oder im Laufe des Lebens erworben, beispielsweise als Folge eines Senkfußes, eines Traumas, einer spastischen Lähmung, einer Infektion oder einer Überlastung bei instabilen Bändern.